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| BITKOM: Passwort-Klau unter Strafe stellen
Auch die aktuell geplante und bereits in den Bundestag eingebrachte Neuregelung zu Spam-E-Mails wird keine Abhilfe schaffen. Denn die Regelung zielt nur auf „kommerzielle Kommunikationen per elektronischer Post“. Diese Beschränkung auf Werbe-E-Mails schließt die – in betrügerischer Absicht gestalteten – Phishing-Mails und Spoof-Seiten aus. „Anstatt seriöse Werbung durch zu weit gefasste Anti-Spam-Gesetze zu gefährden, sollte die Regierung lieber die Kräfte gegen wirklich kriminelle Handlungen bündeln“, so Broß. Die Zahl der weltweiten, aktiven Phishing-Seiten steigt nach Angaben der „Anti-Phishing-Working-Group“ derzeit um rund 25 Prozent pro Monat, im Februar 2005 waren es über 2600. Auch steigt die Fälschungsqualität der Mails und Webseiten. Zudem werden die Mails zunehmend mit Computerviren und Würmern kombiniert. Mit dem Verbindungsaufbau zur gefälschten Webseite werden oft automatisch Schadprogramme auf dem PC installiert, die dann zusätzliche Informationen ausspähen. „Der Schaden durch Phishing geht über die konkreten Einzelfälle hinaus: Die Verunsicherung der Online-Nutzer nimmt zu, das wirtschaftliche Potenzial des elektronischen Handels könnte so gefährdet werden“, warnt Broß. Der BITKOM hat daher ein Informationspapier für Internet-Nutzer erstellt. Dies gibt es kurze, klare Tipps, wie sich Verbraucher und Firmen vor Phishing schützen können. Das Papier kann hier herunter geladen werden. http://www.bitkom.org/files/documents/050426_BITKOM-Informationspapier_zu_Phishing-V1.0f.pdf | ||||||||||||||||