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| Offline-Handel rüstet auf
... Zukünftig sollen in den Filialen von "Circuit City" beispielsweise federleichte Kopfhörer zum Einsatz kommen, die den Kunden beim Kauf unterstützen. Sensoren, die an dem Kopfhörer angebracht sind, signalisieren dem System den aktuellen Aufenthaltsort. Bleibt der Kunde vor einem Artikel stehen, können über den Kopfhörer Produktinformationen übermittelt werden. Und bei Bedarf kann auch ein Verkäufer über die Leitung zugeschaltet werden, der auf konkrete Kundenfragen eingehen kann. Dieser Verkäufer muss nicht zwingend vor Ort sein. Es ist auch denkbar, dass ein Kollege aus einer der anderen 1.648 Filialen der Unternehmenskette einspringt. ... Man verspricht sich davon nicht nur ein besseres "Customer Relationship Management" und eine zusätzliche Werbewirkung durch die hauseigene Fahrzeugflotte. Auch die Lagerkosten will man dadurch zurückfahren können. Denn wenn eine Filiale das gekaufte Gerät nicht vorrätig hält, kann eine andere für sie einspringen. Hinter diesen und ähnlichen Vorhaben verstecken sich noch etliche Probleme. Der Enthusiasmus der Verantwortlichen für den geplanten RFID-Einsatz ("Radio Frequency IDentification") könnte beispielsweise bei den Kunden auf wenig Gegenliebe stoßen. Und bei der Berieselung mit Produktinformationen via Kopfhörer wird man wohl auch noch die Feststellung machen, dass zwischen gewünschter Information und unerwünschter Belästigung nur ein sehr schmaler Grat verläuft. Doch das Beispiel zeigt, dass der eCommerce beginnt, den Offline-Handel zu beeinflussen. Und es zeigt auch, dass es dort inzwischen um das langfristige Überleben geht. Über den Preis alleine, da ist sich Circuit City jedenfalls sicher, lässt sich der Kunde nicht mehr gewinnen. Quelle: intern.de | ||||||||||||||||